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Fächer-Zwergmispel (Cotoneaster horizontalis.)

Giftigkeit : gering giftig

Standort/Verbreitung:
Die Gattung Cotoneaster umfaßt zahlreiche Arten, von denen die meisten im Himalaja, die übrigen in anderen Gebirgen Asiens, Europas und Nordafrikas beheimatet sind.
Viele Arten, und vor allem Zuchtformen der Zwergmispel, sind als beliebte Zierpflanzen (z.T. Bodendecker) in Anlagen und Gärten zu finden.

Typische Merkmale:
Es sind fast ausschließlich Sträucher (nur selten kleine Bäume), die mit reichverästelten, nicht verdornenden Zweigen aufrecht oder niederliegend wachsen.
Die Blätter sind sommergrün (selten ausdauernd), ganzrandig und ungeteilt, mit schmal-lanzettlichen Nebenblättchen, oft zweizeilig angeordnet.
Die ziemlich kleinen Blüten stehen einzeln oder in vielblütigen Doldentrauben (auch Doldenrispen), meist endständig an kurzen Seitentrieben; Kronblätter weiß bis rosa.
Die Früchte sind kleine ?Nußapfelfrüchte?, d. h. Scheinfrüchte mit 2 bis 5 (selten 1 ) Kernen (?Nüßchen?), die von einem mehligen Achsengewebe mit roter, gelegentlich auch schwärzlicher Außenhaut umgeben sind.

Giftige Pflanzenteile und Inhaltsstoffe:
In den Früchten, aber auch in anderen Pflanzenteilen ist das blausäurehalteige Glycosid Amygdalin enthalten.

Symptome:
Bei der Einnahme größerer Mengen Brechdurchfall.

Erste Hilfe:
Ab 10-20 Beeren wird nach Literaturangaben Aktivkohle empfohlen.











© und Photo Informationszentrale gegen Vergiftungen NRW


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