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Wasserschierling (Cicuta virosa)

Synonyme: Sumpfgift, Wüterich

Giftigkeit : sehr giftig

Standort/Verbreitung:
Seltenes Doldengewächs, welches in fließenden Gewässern oder Riedgrasbeständen steht.

Typische Merkmale:
Die 60 bis 130 cm hohe Pflanze hat hohle Stengel und Blattstiele. Die weißen Blüten (Juli/August) wachsen in Dolden mit 15 bis 25 Strahlen. Die Stengel sind aufrecht, die Blätter zwei- bis dreifach gefiedert. Der dicke Wurzelstock besitzt hohle Fächer und riecht nach Sellerie.

Giftige Pflanzenteile:
Alle Pflanzenteile, vor allem der Wurzelstock sind giftig.

Giftig durch:
Vorwiegend in den Wurzeln befinden sich Cicutoxine und Polyine, außerdem Spuren von Furocumarinen.

Kritische Dosis:
Nicht bekannt, jedoch können nach Verzehr kleinster Mengen giftiger Pflanzenbestandteile Krankheitszeichen auftreten.

Mögliche Symptome:
Nach Verzehr kommt es binnen 20 min bzw. etwa 2 std zu Brennen im Mund- und Rachenraum, außerdem zu Übelkeit und Brechreiz. Gefürchtet sind schwerwiegende, möglicherweise zum Tod führende Krampfanfälle.
Hautkontakt kann zu Rötung und Juckreiz im Sinne einer allergischen Reaktion führen.

Erste Hilfe:
Bei möglicher Vergiftung sofort Klinik aufsuchen.











© Informationszentrale gegen Vergiftungen NRW
Photo: Prof. Dr. Wilhelm Barthlott, Botanischer Garten
der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

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Berlin: 030 / 19240
Erfurt: 0361 / 730 730
Freiburg: 0761 / 19240
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