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Korallenbäumchen (Solanum pseudocapsicum)

Synonyme: Korallenstrauch, Korallenkirsche

Giftigkeit : giftig

Standort/Verbreitung:
Der zu den Nachtschattengewächsen gehörende Korallenstrauch ist in Chile und Brasilien beheimatet. In tropischen sowie subtropischen Gefilden wächst der Strauch zu einem stattlichen Baum aus.

Typische Merkmale:
Der Korallenstrauch hat sehr schöne, große, scharlachrote Blüten mit aufrecht stehender Fahne. Die stacheligen, orange-roten Früchte sind lederartig. Die Blätter sind zusammengesetzt gefiedert, entlang der Mittelrippe oft stachelig.

Giftige Pflanzenteile:
Früchte, vor allem die unreifen.

Giftig durch:
Alkaloide, in erster Linie Solanocapsin.

Kritische Dosis:
Nicht bekannt. Ab einer Menge von zwei Beeren muß mit Vergiftungserscheinungen gerechnet werden.

Mögliche Symptome:
Nach Verzehr von Beeren kann es zu Magen-Darm-Beschwerden mit Übelkeit, Brechreiz, Bauchschmerzen und Durchfall kommen, in schwerwiegenden Fällen wurde vermindertes Bewußtsein festgestellt.

Erste Hilfe:
Reichlich Flüssigkeitszufuhr (Tee/Saft).
Falls mehr als 3 Beeren gegessen wurden, so ist nach Literaturangaben ärztlicherseits Kohlegabe, gegebenenfalls die Giftentfernung empfehlenswert.











© Informationszentrale gegen Vergiftungen NRW
Photo: Prof. Dr. Wilhelm Barthlott, Botanischer Garten
der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn


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