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Wacholder (Juniperus communis)

Synonyme: Kranewitterbeere, Machandelbeere

Giftigkeit : gering giftig

Standort/Verbreitung:
Gehäuft in Europa, Nordasien, Nordafrika und Mitteleuropa, bevorzugt auf Schafweiden, Heiden und steinigen Hängen.

Typische Merkmale:
Der zu den Zypressengewächsen gehörende Wacholder ist ein immergrüner, spitzkegliger bis zu 10 m hoher Strauch. Die Nadeln sind etwa 1 bis 2 cm lang, stechend, blaugrünlich, die Blüten sind klein, kätzchen- (männlich) oder knospenartig (weiblich). Die erbsgroßen, blaugrünen Wacholderbeeren sind kugelig.

Giftige Pflanzenteile:
Beeren und Nadeln.

Giftig durch:
Ätherische Öle (unterschiedliche Mengen in reifen oder unreifen Früchten bzw. Nadeln).

Kritische Dosis:
Nicht bekannt.

Mögliche Symptome:
Nach Hautkontakt kann es zu Rötung und Blasenbildung kommen. Nach Verzehr giftiger Bestandteile entstehen Übelkeit, Brechreiz und Bauchschmerzen. Bei größeren Mengen kann es zu Nierenreizungen kommen, der Urin riecht dann veilchenartig, Beschleunigung von Herzschlag und Atmung möglich.

Erste Hilfe:
Nach Aufnahme weniger Beeren reichlich Flüssigkeitszufuhr, bei größeren Mengen wird nach Literaturangaben eine Giftentfernung sowie Kohlegabe empfohlen.











© Informationszentrale gegen Vergiftungen NRW
Photo: Prof. Dr. Wilhelm Barthlott, Botanischer Garten
der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn


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