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Hagebutte (Rosa canina L.)

Synonym: Hundsrose

Giftigkeit : ungiftig

Standort/Verbreitung:
in ganz Europa häufig vorkommend; Waldränder, Triften, Hänge, Hecken Steinwälle

Typische Merkmale:
Strauch, bis mehrere Meter hoch; Stämme und Äste überhängend;
Stämme der jüngeren Schößlinge dicht mit derben, sichelformigen, am Grunde verbreiterten, zusammengedrückten Stacheln besetzt. die an den älteren Ästen, da abgefallen, meist fehlen.
Blätter unpaarig meist 3- 5- oder 7zählig, am Grunde beiderseits geflügelt (Nebenblätter), Mittelrippe unterseits mit Stacheln besetzt.
Blütenstiel ebenfalls mit Stacheln besetzt, Blüten mit krugförmigem, mit gelbem, fleischigem Ring, abschließendem Blütenboden, 5 grünen Kelchblättern, 5 großen rosaroten Blumenblättern. Vielen goldgelben Staubblättern und zahlreichen aus je 1 Fruchtblatt bestehenden Fruchtknoten. Aus der fleischigen Blütenachse entwickelt sich die rote, fleischige Scheinfrucht, die Hagebutte, welche die eigentlichen steinharten, 1 samigen Schließfrüchte in sich birgt. Die ?Fructus Cynosbati? genannte Hagebutte ist also nicht die Frucht, ?Semen Cynosbati? nicht der Samen, sondern die eigentliche Frucht der Hundsrose, welche den einzigen Samen beherbergt.

Giftige Pflanzenteile und Inhaltsstoffe:
Keine

Symptome:
Bei großer Menge (psychiatrische Patienten) allenfalls Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.

Erste Hilfe:
keine Therapie nötig, keine ärztliche Untersuchung nötig.











© und Photo Informationszentrale gegen Vergiftungen NRW


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