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Hyazinthe (Hyacinthus orientalis)

Giftigkeit : gering giftig

Standort/Verbreitung:
Natürlicherweise in Osteuropa vorkommend, als Zuchtform im Handel.

Typische Merkmale:
Die Blüte (März bis Mai) der zu den Liliengewächsen zählenden Blume ist in der Wildform blau, bei Kulturformen auch rosa oder weiß. Die Blüten hängen in lockerer bis fester Traube an einem dicken bis zu 30 cm hohen Stiel. Die Blätter sind 1 bis 2 cm breit, länglich, glänzend.
Die Zwiebel ist rund, etwa 5 bis 6 cm dick.

Giftige Pflanzenteile:
Alle Pflanzenteile sind gering giftig.

Giftig durch:
Salicylsäure in Blättern und Blütenstielen, Kalziumoxalate in Zwiebeln, Saponine in Zwiebeln und Samen.

Kritische Dosis:
Nicht bekannt.

Mögliche Symptome:
Es kann nach Einnahme zu Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Magenkrämpfen kommen. Nach Hautkontakt mit der Zwiebel der Hyazinthe sieht man gelegentlich allergische Hautreaktionen.

Erste Hilfe:
Flüssigkeit trinken lassen. Nach Literaturangaben sollte nach Einnahme größerer Mengen Kohle gegeben werden.











© Informationszentrale gegen Vergiftungen NRW
Photo: Prof. Dr. Wilhelm Barthlott, Botanischer Garten
der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn


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