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Kermesbeere (Phytolacca americana)

Giftigkeit : gering giftig bis giftig

Standort/Verbreitung:
Heimisch in N-Amerika. In Europa angepflanzt und verwildert, im Süden z. T. ganz eingebürgert.
Verwildert in Weinbergen, auf Schutt- und Ödplätzen.

Typische Merkmale:
Bis 2 m hohe, ausdauernd-krautige Pflanze mit aufrechtem Stengel und rübenförmig verdickter, mehrköpfiger Wurzel.
Blätter eiförmig-elliptisch und ganzrandig; unbehaart; kurzgestielt.
Blüten grünlich-weiß, in dichtblütigen Trauben; am sympodial verzweigten Stengel endständig und daher den Blättern scheinbar gegenüberstehend; VII-VIII.
Früchte dunkelrote bis schwarze beerenartige Sammelfrüchte, flachkugelig; ab Vlll.

Giftige Pflanzenteile und Inhaltsstoffe:
Alle Organe: Triterpensaponine (Phytolaccagenin), Lectine (mit mitogenen Wirkungen). Die Konzentration nimmt in folgender Reihenfolge ab: Wurzel, Blatt, Stamm, Frucht unreif, Frucht reif.

Symptome:
Speichelfluß, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall. In schweren Fällen Schock, Krämpfe, Atmenlähmung.

Erste Hilfe:
In der Literatur werden Maßnahmen zu Giftentfernung (Kohlegabe, Magenentleerung) abhängig vom Alter ab 5-10 Beeren empfohlen.











© und Photo Informationszentrale gegen Vergiftungen NRW


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